Herbert Formayer

Foto: David Leidinger

Herbert Formayer (Mag., Dr., Assoc.-Prof.), geboren 1963, ist Meteorologe und Klimaforscher an der Universität für Bodenkultur in Wien. 2017 habilitierte er sich in den Fächern Meteorologie und Klimatologie. Er ist wissenschaftlicher Leiter des interdisziplinären Klimaforschungsprogramms „StartClim“ und Vorstandsmitglied des „Climate Change Centre Austria“.

Thomas Lohninger

Thomas Lohninger war in seinem früheren Leben Programmierer und Anthropologe. Netzpolitik war sein Hobby bis er für European Digital Rights das EU-Gesetz zur Netzneutralität intensiv als Policy Advisor begleitet hat. Thomas war eine der treibenden Kräfte hinter der www.savetheinternet.eu Kampagne und hat einen starken Arbeitsfokus auf die Themen Netzneutralität, Datenschutz und Massenüberwachung. Seit 2010 ist er bei epicenter.works aktiv und seit 2014 Geschäftsführer des Vereins. Außerdem schreibt er auf Netzpolitik.org, ist regelmäßiger Gast im Podcast Logbuch:Netzpolitik und engagiert sich bei Digitale Gesellschaft e.V.

Tamara Ehs


Tamara Ehs ist Politikwissenschafterin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie selbstständige Beraterin für Demokratieinnovationen (v.a. für Städte und Gemeinden in Österreich und Zentraleuropa). Als politische Bildnerin leitet sie Workshops für Erstwähler*innen und hat gemeinsam mit Kollegen der IG Demokratie die “Demokratie Repaircafés” ins Leben gerufen. 

Christian Felber

Interview mit Christian Felber; Tage der Utopie; Bildungshaus St. Arbogast

Mag. Christian Felber ist international gefragter Referent zu Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politikalternativen, vielfacher Buchautor und freier Tänzer. Der 1972 geborene Salzburger studierte Spanisch, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft in Madrid und Wien, wo er heute lebt. Er publiziert regelmäßig Kommentare in deutschsprachigen und internationalen Medien. Inzwischen hat er 17 Bücher (in insgesamt 11 unterschiedlichen Sprachen) veröffentlicht: „50 Vorschläge für eine gerechtere Welt. Gegen Konzernmacht und Kapitalismus“; „Neue Werte für die Wirtschaft. Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus“; “Kooperation statt Konkurrenz. 10 Schritte aus der Krise”; „Gemeinwohl-Ökonomie“ (internationale Gesamtauflage 80.000 Stück), „Ethischer Welthandel“ und „This is not economy – Aufruf zur Revolution der Wirtschaftswissenschaft“.  Der Titel „Geld. Die neuen Spielregeln“ wurde als Wirtschaftsbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet, die „Gemeinwohl-Ökonomie“ 2017 mit dem ZEIT-Wissen Preis. Von 2008 bis 2017 Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, seit 2019 ist er Affiliate Scholar am IASS Potsdam. Er initiierte den Aufbau der „Gemeinwohl-Ökonomie“ und der „Genossenschaft für Gemeinwohl“.

Magdalena Thur

Magdalena Thur (*1990) hat als Designerin zahlreiche Gestaltungsprojekte in den Branchen Wissenschaft, Forschung und Innovation umgesetzt, bevor ihre Naturverbundenheit sie zum Studium an der BOKU motivierte. Aufbauend auf ihren Abschluss in den Agrarwissenschaften beschäftigt sie sich nun im Masterstudium Agrar- und Ernährungswirtschaft mit der Implementierung nachhaltiger Ernährungssysteme. Ihre Abschlussarbeit beleuchtet die realitäts-konstruierende Funktion der öffentlichen Medien in Bezug auf das Bild der Nachhaltigkeit, und deren Implikationen für die Agrar- und Ernährungspolitik. Kulinarische Experimente sind ihre Leidenschaft, wobei meist essbare Wildpflanzen oder fermentierte Lebensmittel die Hauptrolle spielen. Magdalena ist seit 2020 als freie Projektmitarbeiterin im Ökosozialen Forum Wien tätig.

Aufgaben:

  • Projekte: Öko-Projektwerkstatt 2020

Bettina Köhler

Bettina Köhler

Bettina Köhler ist Stadtforscherin und Landschaftsplanerin. Sie lehrt an der
Universität Wien und ist Mitglied im International Network of Urban Research
and Action (INURA). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Transformation von
Stadtpolitik, städtische soziale Bewegungen, urbane Infrastruktur sowie
Urbane Politische Ökologie.

Bei der Öko-Projektwerkstatt im Cambium wird Sie uns über die imperiale Lebensweise berichten.

Marlene Günther

© Marlene Günther

Marlene ist geboren und gebildet in Wien. Studierte an der BOKU Landwirtschaft. Während dem Studium interessierte sie sich vor allem für die Mensch-Naturbeziehung und wie Menschen ihre Umwelt nutzen und gestalten. Sie legte schon sehr früh den Fokus auf die sozialen Aspekte von Landwirtschaft und forschte in den Anden Perus zur biokulturellen Vielfalt. Sie entdeckte ihre Leidenschaft zum Handwerk des Käsens und ging als Sennerin mehrere Sommer auf verschiedene Almen in Schweiz, Südtirol und Kärnten. 2013/14 nahm sie am Lerngang bei den Pioniers of Change (PoC) teil und gründete ihr Unternehmen Laib und Seel’ mit dem sie Menschen das Käse-Handwerk auf der Alm näher brachte. 2014/15 begleitete sie als Assistentin den PoC-Lerngang und interessierte sich immer mehr für Kunst des Raumhaltens.2015 zwang ihr Körper sie zum Innehalten und sie lernte genauer auf ihre innere Stimme zu hören. Auf ihrem Weg zur Heilung setzt sie sich intensiv mit Körperarbeit (Grinberg, Feldenkrais, …), Tantra und der Befreiung der Sexualität auseinander.Seit 2016 erforscht sie neugierig und intensiv das soziale Biotop Gemeinschaft und ist viel in unterschiedlichen Gemeinschaften (ZEGG; Schloß Tempelhof, Tamera…) unterwegs. Sie besuchte zahlreiche Weiterbildungen (Forum, Council, Art of Hosting, Soziokratie) und ist Teil von Vernetzungstreffen, bei denen es um die Herausforderungen im Kultur- und Gemeinschaftsaufbau geht und die Rolle von Gemeinschaft in Zeiten des Wandels. Sie ist seit 2016 Mitbegründerin vom Cambium-Leben in Gemeinschaft und lernt auch hier mit den täglichen Herausforderungen des Zusammenlebens. Im Projekt ist sie in den Bereichen Soziokratie, interne Strukturen, Vertrauensbildung und Gemeinschafts- und Kulturaufbau sehr aktiv und leitet den Arbeitskreis Zusammenleben.Sie leitet Selbsterfahrungstrainings und interne wie externe Gemeinschaftszeiten und hält und gestaltet intime Vertrauensräume. 2019 absolvierte sie die Weiterbildung „Atma Gefühls– und Körperarbeit“ bei der es um die Integration von Körper und Gefühlen in das Bewusstsein und die Entwicklung geht. Ihr Motto für ihre Arbeit „Wandel needs embodiment: Um die öko-sozialen Krisen unserer Zeit zu lösen, braucht es Menschen, die ganz in ihrem Körper, mit ihrer Kraft verbunden sind und aus dem Herzen handeln.“ 

Alexander Dwořak

© Alexander Dworak

Alexander Dwořak ist in Wien geboren und im Wald und Garten aufgewachsen. Er war Pfadfinder, Leistungssportler und Maschinenbauer.

Seit 1999 startete er ein intensives Selbststudium in Nachhaltiger Entwicklung u.a. bei ESD (European Association for the Promotion of Sustainable Development). Alexander war sieben Jahre lang in einem Ökodorfprojekt in der Südoststeiermark leitend tätig. Seit 2012 ist er Nachhaltigkeits-Trainer.

Ruth und Franz Winter

Ruth und Franz Winter sind Eltern dreier erwachsener Kinder. Beide sind von ihrem Naturell immer schon Vermittler*innen gewesen, sei es in der eigenen Familie oder in ihrem Beruf. Deshalb haben sie eine Ausbildung zum/zur MediatorIn absolviert und sich in Gewaltfreier Kommunikation (GFK nach Marshall B. Rosenberg) schulen lassen.

Ruth ist außerdem Lehrerin in einer Höheren Schule (Fächer Religion, Berufsorientierung und Persönlichkeitsentwicklung). Sie ist der Meinung, dass oberflächlichen Konflikten oft auch ein tieferliegendes Problem zugrunde liegt. Deshalb befasst sie sich auch mit Aufstellungsarbeit. Sie betrachtet den Menschen als Ganzes, als Produkt seiner Erlebnisse und Erfahrungen und versucht so nicht nur den momentanen Konflikt zu lösen, sondern generell Hilfestellung für ein glücklicheres Dasein zu geben.

Franz war lange Zeit Führungskraft und die letzten Jahre freigestellter Betriebsrat in einem Energieunternehmen. Neben der Vermittlung in Konfliktsituationen im wirtschaftlichen Kontext kann er seine Ausbildungen und vor allem praktischen Erfahrungen als Führungskraft und Betriebsrat bei betrieblichen Veränderungsprozessen und Teamentwicklungen einbringen und Klein- und Großgruppenmoderationen durchführen.