Archiv der Kategorie: Vortrag & Workshop 1-19

Demonetize – Schritte zum Leben ohne Geld und in eine geldfreie Gesellschaft

In unserem Workshop gehen wir auf unser Verständnis des Gedankens/Slogans “global denken – lokal handeln” ein und bringen Beispiele, mit welchen Projekten und auf welchen Ebenen wir diese Leitgedanken in unseren Handlungen und Aktivitäten umsetzen. Wir beschäftigen uns außerdem mit den fünf Schlagworten “regional, solidarisch, pflanzlich, ökologisch und eigenverantwortlich”, die nach unserem Verständnis für die gesellschaftliche Transformation unabdingbar sind und nach denen wir selbst bestrebt sind, zu leben. Vor allem der Gedanke der Geldfreiheit spielt dabei eine zentrale Rolle, deshalb wollen wir unsere Überlegungen und Erkenntnisse teilen und dazu anregen, sich selbst und alltägliche Handlungen im Kontext der Geldfreiheit zu reflektieren. Als Ausblick wollen wir uns gemeinsam überlegen, wie geldfreie Räume in unser Umfeld implementiert werden können und wie zukünftige Gemeinschaften in diesen Räumen agieren können.

Nachhaltigkeitskommunikation

Wie stellen sich heute Initiativen dar und welche Geschichte erzählen sie? Wir schauen uns gute und weniger gelungene Beispiele an. Welche Kommunikate haben welchen Effekt und was funktioniert in Sozialen Medien? Welche Eigenschaften sollte ein Label im Kontext Nachhaltigkeit haben?  Wir werden versuchen gemeinsam Elemente für einen Kommunikations-Baukasten zu entwickeln.  Unterlagen auf frkm.eu/label

 

Vortragender: Dr. Roland Alton

Psychologie im Umweltschutz – Ansatzpunkte und Barrieren für umweltschützendes Handeln

Tagtäglich treffen wir eine Vielzahl von Entscheidungen, die – ob wir es wollen oder nicht – Einfluss auf unsere Umwelt haben. Ob wir die Natur schützen oder sie schädigen, ist in den seltensten Fällen eine bewusst getroffene, rationale Entscheidung.

Was treibt jede*n Einzelne*n an, sich umweltschützend zu verhalten? Und was gerade nicht? Diese Fragen wollen wir mithilfe eines umweltpsychologischen Modells, wissenschaftlicher Studien und Beispielen aus der Praxis beantworten.

Gemeinsam wird diskutiert, wie sich das Wissen in die Praxis umsetzen lässt, und konkrete Ableitungen für Nachhaltigkeitsprojekte erarbeitet. Auch Zeit zur Reflexion persönlicher Beweggründe und des eigenen Handelns wird es geben.

 

Vortragende: Maxie Riemenschneider (Wandelwerk)

Die Rolle der Zivilgesellschaft in der Nachhaltigkeitspolitik

#aufstehn ist eine neue Form der zivilgesellschaftlichen Kampagnenorganisation: Wir sind eine wachsende  Community engagierter Menschen, die sich für progressive Politik, soziale und ökonomische Fairness und ökologische Verantwortung einsetzen. Die digitalen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts machen wir uns zunutze, um unser Engagement entlang aktueller Themen zu bündeln und politische und gesellschaftliche Mitbestimmung zu ermöglichen.
 
Im Workshop schauen wir uns an, warum es so wichtig ist, dass sich die Zivilgesellschaft für Umweltthemen einsetzt. Wir sprechen darüber, wie Menschen zu Umweltthemen mobilisiert werden können, wie eine (Umwelt-)Kampagne aufgebaut ist und was bei der Planung bedacht werden sollte. Nach einem kurzen Input durch die Vortragende können die Teilnehmer_innen sich selbst am Entwerfen einer Kampagne versuchen.
 
Vortragende: Johanna Morandell

Nachhaltigkeitsstrategien in Institutionen mit Schwerpunkt auf Universitäten und Hochschulen

Der Vortag beschreibt zunächst einige generelle Herausforderungen, die das Leitbild “Nachhaltige Entwicklung” mit sich bringt. Danach wird erörtert, was zu beachten ist, wenn Nachhaltigkeit in Organisationen vorangebracht werden soll. Dabei werden Erfahrungen in privaten und öffentlichen Organisationen geteilt. Auf dieser Basis geht es um strategische und praktische Aspekte von Aktivitäten zur Verankerung von Nachhaltigkeit in Hochschulen.

 

Vortragender: Dr. Fred Luks

Sustainable Development Goals und ihre Umsetzung

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) ist das derzeit wichtigste Bezugssystem für Nachhaltige Entwicklung und eine Welt, in der die drei Dimensionen einer „nachhaltigen Entwicklung“ – Umwelt, Soziales und Wirtschaft – in Balance sind. Die Agenda hat zwei zentrale Zielsetzungen, die bis 2030 erreicht werden sollen: die Natur und den Planeten nicht durch menschliche Einflüsse zu zerstören (bzw. für die Menschen unbewohnbar zu machen), sowie das Prinzip „Leave no one behind“ – also eine Welt zu schaffen, in der allen Menschen ein menschenwürdiges und lebenswertes Leben möglich ist, und auf diesem Weg niemanden zurückzulassen. Um diese wichtige Vision zu erreichen wurden die wichtigsten Faktoren identifiziert und in 17 Ziele gegossen, die uns als Kompass in diese bessere Welt dienen.

Der Workshop vermittelt Grundlagenwissen über die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele und geht interaktiv mit den Teilnehmer*innen auf Spurensuche: Wo finden wir die SDGs im eigenen Alltag wieder, wo liegen Verantwortlichkeiten und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir auf jeweils unterschiedlichen Ebenen?

 

Referent: René Hartinger