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Bericht: SDG @ Peal

Das PEAL Festival ist ein kleines Festival in der Südsteiermark, das offenherzige Menschen, Musik und Kultur an einem wunderbaren Flecken in der Natur verbindet und heuer vom 06.-08.September 2019 stattfand. Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist den Veranstalter*innen ein wichtiges Anliegen, und in Workshops, Organisation und der Stimmung vor Ort präsent und spürbar ist.

Auf dem diesjährigen PEAL-Festival hat Nachhaltigkeit – namentlich die Agenda 2030 für mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung – nochmals zusätzlich einen ganz besonderen Platz bekommen: auf dem „Zukunftspfad“, einem über das gesamte Festivalgelände führenden Info-Pfad, haben 18 hochwertige Tafeln die Agenda 2030 und ihre 17 „SDGs“ Ziel für Ziel vorgestellt.

Das „Chaizelt“ am Festgelände lud Interessierte mit der „Visionswerkstatt“ ein, mehr über die Agenda 2030 zu erfahren und gemeinsame Visionen zu entwickeln, wie ein gutes Leben in Zukunft aussehen kann. Ansprechpersonen, Plakate und Infomaterialien boten hier wichtige Basisinformationen für die Festivalgästen. Besonderes Highlight waren die beiden „SDG-Speed-Datings“ – zwei Workshops der SDG-Botschafter*innen, bei denen sich die Teilnehmer*innen in eines der Ziele hineinversetzten und sich dann gegenseitig kennenlernen. So trafen sich beispielsweise SDG 13 – Klimaschutz und SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur, und beschlossen, gemeinsam ein paar dreckige Fabriken zu reparieren und umweltfreundlicher zu machen.

Mit dem „Zukunftspfad“ und der „Visionsschmiede“ konnten wir fast 1000 Festivalgästen mit den 17 Zukunftszielen und der Frage nach einer guten Zukunft in Berührung bringen, und nachhaltige Entwicklung als Thema platzieren. Viele Gespräche im Chaizelt wurden durch die Präsenz der Ziele und die Visionsschmiede in diese Richtung inspiriert.

Zukunftspfad, Visionsschmiede und SDG-Infotafeln wurden gemeinsam gestaltet von Ökovernetzungs-Förderverein, SDG-BotschafterInnen und SAS – Students Association for Sustainability.

Materialien in der Visionsschmiede von:

  • AG Globale Verantwortung
  • Klimabündnis
  • IUFE – Institut für Umwelt, Frieden und Entwicklung
  • Land Tirol – Welt ins Gleichgewicht

Im Rahmen des Projektes Ökovernetzung 2019 gefördert durch

sowie im Rahmen von Ökovernetzung – Community-Aufbau für ökologisch, sozial und nachhaltigkeitspolitisch interessierte und engagierte junge Menschen durch

1.Öko-Wandertag

ALOHA,

WIR GEHEN WANDERN! #oekovernetzungontour
Gemeinsam starten wir von Wien Hbf und fahren mit dem Zug nach Puchberg am Schneeberg.
Von dort starten wir unsere Tour zum Klosterwappen (Schneeberg), inkl. Möglichkeiten zur Einkehr (Fischerhütte).

Donnerstag, 20. Juni 2019 von 07:30 bis 19:30
ABFAHRT: 07:58 Uhr, Wien Hbf / Ankunft: 09:26 Uhr
RÜCKKUNFT: spätestens 19:00 Uhr in Wien.


Die Tour ermöglicht mehrere Möglichkeiten je nach Motivation, Lust und Laune mit oder ohne Zahnradbahn.
Infos siehe hier: https://www.bergfex.at/sommer/niederoesterreich/touren/wanderung/5535,puchberg-klosterwappen-und-fischerhuette/

wandern, vernetzen, lachen, quatschen.
visionen und ideen spinnen.
die welt ein stückchen besser machen.


SEI DABEI!
#oekovernetzung #extendyourbubble #nachhaltigkeit #vernetzung #guteslebenfueralle


Anmeldung nicht notwendig aber erbeten unter:
kontakt@oekovernetzung.at

 

Im Rahmen des Projektes Ökovernetzung 2019 unterstützt durch

Vernetzung für eine lebenswerte Zukunft

Das war die Öko-Projektwerkstatt 1-2019

Von 12. – 15. April 2019 fand die bereits 6. Öko-Projektwerkstatt, ein österreichweites
Vernetzungstreffen und Seminarwochenende für ökologisch, sozial und  nachhaltigkeits-politisch interessierte (junge) Menschen, im Lester Hof (Kefermarkt, OÖ) statt. Neben  spannenden Vorträgen und Workshops bot die Veranstaltung den rund 60 Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen im Nachhaltigkeitsbereich gemeinsam mit anderen weiterzuentwickeln.

Eröffnet wurde die Öko-Projektwerkstatt mittags mit einem gemeinsamen Potluck. Beim Verzehr der eigens mitgebrachten Speisen konnten sich die Teilnehmenden so schon etwas näher kennenlernen. Auch der restliche erste Tag stand ganz im Zeichen von Teambuilding und gruppendynamischen Erfahrungen, um das gegenseitige Vertrauen unter den Teilnehmenden zu stärken. Abends gab Fred Luks, ehem. Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit an der Wirtschaftsuniversität Wien, einen Input mit anschließender Diskussion über Nachhaltigkeitsstrategien in Institutionen mit dem Schwerpunkt Hochschulen. Nach dem Abendessen konnten die Teilnehmenden verschiedenste Angebote auswählen, die dazu dienten, auch emotional am Ort anzukommen: Gespräche und Kennenlernen am Lagerfeuer, eine Schwellenwanderung und teilweise selbst organisiertes Programm.

Samstagvormittag standen die zwei Keynote-Workshops „Umweltpsychologie“ und „Demonetize – Schritte zum Leben ohne Geld und in eine geldfreie Gesellschaft“ zur Auswahl. Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden zwei von vier Workshops zu folgenden Themen besuchen: „Gemeinwohlökonomie – über Wirtschaften mit menschlichen Werten“, „Nachhaltigkeitskommunikation“, „Die UN-Sustainable Development Goals und ihre Umsetzung“ sowie „Die Rolle der Zivilgesellschaft in der
Nachhaltigkeitspolitik“. In der anschließenden großen Zusammenkunft wurde über die jeweiligen Workshops berichtet, sodass alle Anwesenden die Essenzen aller Workshops mitnehmen konnten. Nach dem Abendessen konnten im Open Space noch offene Fragen diskutiert, neue Themen eingebracht, und etwaige Ideen für die Projektwerkstatt am Folgetag verfeinert werden.

Am Sonntag fand schließlich die Namensgeberin dieses Wochenendes statt: die Projektwerkstatt. Mittels des Formats „Design for Wiser Action“ konnten 8 Projektideen mithilfe des Feedbacks der anderen Teilnehmenden und einigen Referierenden vom Vortag weiterentwickelt werden. Nach dem Mittagessen wurde dann Hand angelegt. Das junge Wiener Start-Up Hut und Stiel stellte sich vor, gab Auskünfte über die Bedeutung von Speisepilzen und wie diese in Wien auf Basis von Kaffeesätzen hergestellt werden. Danach stellten die Teilnehmenden selbst ihre eigenen Pilzsubstratsack zusammen, welche sie als wohlschmeckendes Andenken mit nach Hause nehmen konnten. Abends konnten diese noch einigen Geschichten mit persönlichem, gesellschaftspolitischem Bezug lauschen, die Teilnehmende selbst mitgebracht haben.

Am letzten Tag wurde gemeinsam reflektiert, Feedback eingeholt und nächste Schritte besprochen. Besonderes Lob bekam dabei Koch Luc, der alle das gesamte Wochenende mit köstlichen veganen Speisen versorgte – zubereitet mit regionalen, saisonalen und hauptsächlich biologischen Produkten.

Fazit: Die Veranstaltung war sehr intensiv und konnte alle drei Hs (Hand, Herz und Hirn) bedienen. Es entstanden neue Vernetzungen, viele Freundschaften und gute Projekte, welche die Teilnehmenden mithilfe des Ökovernetzungsfördervereins weiterverfolgen werden. Der Ansatz des Art of Hostings and Harvesting wurde als geeignete und gut angewandte Philosophie des Wochenendes von den Teilnehmenden rückgemeldet. Verbesserungsvorschläge basierend auf dem Feedback werden für die
nächste bereits angesetzte 7. Öko-Projektwerkstatt von 25.-27.10.2019 eingeplant.

Der Ökovernetzungsförderverein bedankt sich für die finanzielle Unterstützung durch

  • ÖH Bundesvertretung
  • ÖH Uni Wien (STV Biologie, Geographie und Soziologie, Sonderprojekttopf)
  • ÖH Uni Graz (Sonderprojekttopf)
  • ÖH Boku (Projektopf, STV Agrarwissenschaften und Umwelt- und Bioressourcenmanagement)
  • ÖH Uni Klagenfurt
  • HTU Graz
  • ÖH Uni Klagenfurt
  • Klimabündnis Oberösterreich
  • Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • Ökosoziales Forum Wien
  • Energiebezirk Freistadt
  • Samen Maier

 

René Hartinger, Harald Rechberger, David Steinwender, Daniel Streit, Katharina Toth